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04-02-10 08:09

Stephanie Kohel verpasst Viertelfinale knapp

Beim internationalen Circuit der A-Jugendlichen in Göteborg wusste HSB-Fechterin Stephanie Kohel über weite Strecken zu überzeugen und wurde Zehnte.

Unter den 144 Degenspezialistinnen aus 20 Fechtnationen schickte der Heidenheimer Sportbund mit Stephanie Kohel und Kristin Werner zwei ambitionierte Athletinnen auf die Planche, wobei die Erwartungshaltung bei Kristin Werner, der amtierenden deutschen B-Jugendmeisterin, logischerweise eine weitaus geringer war.

Stephanie Kohel hatte sehr wohl eine Platzierung im vorderen Viertel angestrebt und ging konzentriert in die Vorrunde hinein, die sie mit fünf Siegen und einer Niederlage abschloss. Auf Rang neun gesetzt, traf sie zunächst auf Ashley Severson (USA), mit der sie beim 15:12 einige Mühe hatte. Leichter gestaltete sich das anschließende 15:7 gegen Mandeep Bhinder, ebenfalls USA und vom Heidenheimer McDonald’s Cup bestens bekannt. Im Achtelfinale kam dann das Aus gegen die spätere Finalistin Pauline Brunner aus der Schweiz, wobei der Misserfolg beim 10:12 nicht unvermeidbar schien, wie Trainer Hans-Jürgen Hauch wusste: „Wenn Stephanie in den Gefechtspausen besser hinhören würde, ließen sich einige Fehler vermeiden. Mit Platz zehn kann sie aber schon zufrieden sein.“

Zufrieden war auch Kristin Werner mit dem erreichten 33. Platz. Leider gelang es ihr nicht, ihre weiße Weste aus der Setzrunde mit sechs fabelhaften Siegen in Folge zu verteidigen: Die zwei Jahre ältere Ukrainerin Nataly Bondarenko war beim 13:15 physisch einfach zu stark. Dessen ungeachtet bestätige Werner einmal mehr, dass mit ihr in der nahen Zukunft auch auf europäischer Ebene zu rechnen sein wird.

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